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Vielleicht kommt man so, ohne weitere Umwege, auch zur Frage des Lehrens/Lernens, im Bezug auf die Ent/Anwendung des Briefes, dieser Praxis der Appropriation, über die Signatur. Wie das auf Formen der Herstellung und Verwaltung von so etwas wie Wissen führt, akademisches Wissen.

Und wie da eine Formierung dessen, was als Wissen gilt und nicht gilt, und wie darüber verfügt werden kann, durch eine andere Praxis, die der disseminierbaren Bissen, der Doubles in die Zirkulation der Selbstevidenz eingelassen, diese auseinanderfahren lässt. Oder exappropriert, ist das der Begriff, den D. anderswo verwendet?
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what do these words know?
zusammenstellen hervorheben
buchstabieren
zählen, aufzählen, neu anordnen
der abgrund der losen rede
die schärfe der collage
green spectacles
was für eine exzentrik des stils
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Nicht der Brief selbst ist unsichtbar. Der Brief liegt offen. Unsichtbar ist allein der Schleier, der ihn verbirgt. Und ihn, den Schleier, sichtbar zu machen, als das, was er ist, eine Finte, wird auch das, was schon immer offensichtlich war, zurück ins Sichtbare holen.
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-------------< der Treue des Pakts eine Untreue in der Handlung entgegenzustellen, hier
Die Situation in der man sich miteinander zu befinden scheint, das Setting des Lichts, das einer Bibliothek vielleicht, der Rauch, der Zusammenhang aus dem man sich kennt, vorangehende Geschichten, in denen man auftritt, die Zeit die zwischen den Szenen stillschweigend verstreicht.
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diese ganze Figur des Verstehens und Aufdeckens von der fintenhaften und trickreichen Praxis der Appropriation durchzogen
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man kennt die Gymnastik: eine Bewegung des Wissens
Exhibition, Bloßlegung, Entkleidung, Entschleierung
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----------> doch um wahrhaft an der stelle der macht im wissen zu geraten braucht es auch ein wenig dunkelheit und verschleierung, verschwiegenheit und verschwiegenheit der signatur
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oder wie formen des wissens eben unter einer gruppe verhandelt werden wie dieser hier und ob sich gar diese formen des handelns/verhandelns von wissen sich auch zu unterscheiden mag von dem das d. hier mit dem bild der sträuße aufführt in einer wiederholung
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aber vielleicht könnte man auch sagen: zwei formen der verknüpfung von wissen und macht
und es wäre die eine, die sich immer auch um die legitimität zu kümmern vorgibt
und diese fragt nach der illusion nach der täuschung
nach dem was enthüllt werden muss, um die wahrheit zu heben
doch diese wahrheit wie d. sagt, ist nicht immer in einem brunnen
tief unten,
sondern eben auch selbstevident
oder die andere form der kritik wäre eine, die nicht danach fragt, was wahr oder falsch ist, legitim oder illegtim, illsuion oder faktum
sondern die würde sich mit der ereignishaftigkeit selbst beschäftigen, an die grenzen dessen gehen, was nicht gewusst ist
da an der stelle zu wagen
im sinne einer problematisierung
vielleicht in einer formalen struktur, die nicht bloßstellt, sondern in der sich das schreiben und denken, ein verhandeln von wissen anders einstellen würde
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da, lautet die frage, wie verlagert sich die bühne, die kontrolle, die aufführung, wie variiert sie ihre funktion der macht, der machtausübung, der machtherstellung durch wissen:
o la la, wie elegant hat das d. gemacht. und stemmt sich mit dieser finesse und eleganz dem großen über-l entgegen. und verspritzt wie ein bedrohter oktopus unheimlich viel tinte, hüllt sich in rauch der geste und verweist auf die alles umgebende bordüre, den immer sich selbst rahmenden und entrahmenden text, den dazwischenfall etc
das Dissemieren, Frage der Zeitlichkeit und Doubles und Lichtverhältnisse, auch das ist befangen in der lehrreichen Demonstration?

against this background music; we can reexamine how we define knowledge


knowledge by experience or personal acquaitance, knowledge as awareness of facts, knowledge as an understanding of patterns of relations
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Es haben also schon zahlreiche Lektüren und Lektüren der Lektüren, ein üppiger Austausch des Wissens, des lehrreichen Wissens und der wissenden Belehrung stattgefunden, denen wir gewissermaßen nichts hinzufügen wollen.
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ja ------< so etwas wie eine Kritik, die nicht sich eingebunden findet in den Kalkül von Wahrheit? also, wie diese Kritik sich einfindet, wenn sie sich denn noch findet, oder dem sich-finden sich entsagt
das ist vielleicht wieder eine Frage der Grammatik, der Zeitlichkeit

die Gruppe, es wäre ihr Einsatz gewesen, sich hinzuzufügen und sich nicht darin zu finden, am Ende, gewissermaßen
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+++das legitime ins illegitim kippen zu können
a.s trickster?

er wird ja auch ausgehalten, als luxury selbst verwahrt

im kabinett des narrators

ist der trickster der gehilfe, so ist er untauglich und ungeschickt. oh, ungeschickt, wie schön hier im doppelten sinne. die spieler hier scheinen versiert im gegenteil

wir sind noch nicht da, da wird jetzt ein ungeschicktes lesen sich hinzugefügt haben, das vielleicht selbst noch mit der logik des aufschubs zu Ende gekommen wäre, die sich dort hinzufügt, wo die rhetoriken der unsichtbaren schleier sich geltend gemacht hatten+++
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eins
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ZWEI
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drei