INVERSE INSTITUTION

Inverse Institution fand von 2011 bis 2015 als programmatische Ausrichtung des
Projektraums im Flutgraben e.V. statt. In dieser Zeit luden wir zahlreiche
kollektive Zusammenhänge, Gruppen und Kulturarbeiter*innen in die Räume des Flutgraben
ein, um in längeren Arbeitsaufenthalten neue Prozesse einzugehen. Recherchen,
Diskussionen, Dinner, Proben, Gespräche und Performances zählten zu den
Formaten, die wir zumeist nutzten. Durch die Auswahl dieser nicht auf Repräsentation
ausgerichteten Formate stärken wir nachhaltige und solidarische Arbeitsweisen in der Kunst,
die den respektvollen Umgang mit gegenseitigem Commitment und die Sorgearbeit für
kollektiv genutzte Räume miteinschliessen. 2016 haben wir unsere Arbeit im Projektraum des Flutgraben beendet und seither
rekapitulativ unsere bisherige Arbeit ausgewertet. Im August 2017 eröffnen wir den unabhängigen Inverse Institution Praxisraum in einem
40 Quadratmeter großen Studio an der Frontseite des Flutgraben Atelierhauses. Sein
Programm setzt sich aus wiederkehrenden, regelmässigen Formaten zusammen. Besonders wollen wir uns im Praxisraum auf reproduktive Arbeit im Kunstraum konzentrieren.
invers Schreiben Archiv 2011–2015