Projektion einer Zeitschrift


wishes for towards empowerment.
We meet on the spuare
where seeing in the watery eyes of exhitement
of white teens, that we were,
also being around 30 years
that seem constisting ofdreamrememberance.
Decades ago that water has been collected,
now about to float our faces.
It became a toxic liquid by now
and through putting pressure
on the cheeks you can squirt it around.
Das Projekt einer Zeitschrift könnte zunächst eine Medium der Projektion sein,
eines kommenden Diskurses, an den den wir unsere Wünsche projizieren.
Wir müssten also auch untersuchen, woher unsere Wünsche kommen
und wohin wir sie führen möchten. Wir müssten eine Art Archäologie unserer Wünsche betreiben.
Nämlich, den Wunsch, Öffentlichkeit zu adressieren oder herzustellen.
Kann man Zeitschrift, das Schreiben in der Zeit, als eine Archäologie der Zeit begreifen, einer Archäologie der unmittelbaren Gegenwart?
Dann könnte es heißen, die unmittelbaren Gesetze, Strukturen, Dispositive, die uns teilen,
uns gleichzeitig die Stellen aufzeigen, wo wir alle miteinander zu tun haben, freizulegen
und zwar so, dass sich daraus eine öffentliche Angelegenheit ergibt.
Die Zeitschrift, die zugleich einen Rhythmus hat,
einen Pegel, ein Stampfen.
Sie operiert in einer Frequenz der Wiederkehr.
Es ist nicht
der Moment eines Beschlusses,
sie ist das sich wieder und wieder einfügen, an einen Platz,
der eigentlich nicht besteht.
Aufs Neue einen spaltbreit Zeit einfügen in die herrschende Zeit,
sie hineinstampfen, zwängen, pressen.
Das ist wie eine Gruppe, die sich von innen heraus beginnt zu erklären.
Wie eine Stimme, die in ihrem Auftauchen die Frage nach sich selbst stellt,
danach, nach welchem Ausdruck diese gegenwärtige Zeit verlangt.
Wie eine Übersetzung einer Bewegung oder eines politischen Moments
zu sich selbst hin. Sich erklären,
auch wenn sich vielleicht erst rückblickend eine Lesbarkeit einstellt,
die im Moment der Beschreibung noch unsichtbar war.
Ein an sich selbst schreiben, ein sich richtendes Schreiben, eine
Fiction in eine andere Zeit, aus der Zukunft heraus eine Zukunft.
Eine Erschöpfung. Eine Entschreibung.
Mich von mir weg zu mir schreiben.
Mich dazu aufrufen, mir zu schreiben, mir zurückzuschreiben.
Mir eine Stimme zu geben, die aufrufen kann, die mich und euch aufrufen kann, sich zu dieser Zeit zu verhalten.
Sie lesbar zu machen im Aufruf.
Wir haben uns gefragt, welches ist die Beziehung zwischen dem Schreiben und den
wie sollen wir das nennen
Ereignissen?
Wie berührt die Archäologie der Wünsche die Zeit, zu der wir gehören oder uns zählen?
Nämlich jene Zeit, die Gefahr läuft,
sich nur noch auf sich selbst beziehen zu können,
wie eine zirkulierende Gegenwart,
die den Apellen, den Agenden und den Politiken der Aktualität gehorcht.
Gibt es nicht so etwas wie eine Hegemonisierung durch die Abwesenheit von Situationen?
To adress certain circumstances that lead to our opression.
to adress the brave ones,who flea their systems.
And the brave ones that didnt make it.
Call out for the sistazstrengthen and search for the lost history of the collective body.
to turn myself to you and you and you,
send out my voice and wait what comes back, where i meet the call again?
To meet myself through the other person,
the writing with me with you from then.
To call the ones running around in social service institutions,
plaguing ourselves with shit formular- and paper worksformulated by the state
and other stupid thinkings.
To adress and to threaten the idea of nations,
and the total disgust of the borders that form them,
the borders that lead to their identity.
And the stupidity and lame dwelling
that is happening because of a weak minded repression,
that acts out physical violence.
Wanting to escape the time,
that is in danger to refer just to itself,
like a circulationg presence, that is obeying the appeals and agendas and
the politics of the currents situationsIt
is a joke that it feels sometimes as if there is a hegemonisation
through the abscence ofsituations.
The experiences seem late through the vertikal colonialisation of lived time.
Die Entschreibung, eine Entschreibung aus den Zuständen,
um überhaupt noch Schreiben zu können, um überhaupt noch
sich frei zu den Zuständen verhalten zu können.
Was würde dann frei heißen
im Sinne der Entschreibung, in seinem ethischen Anliegen,
das Richtige zu schreiben? Aber sich zu Entschreiben,
die Zustände zu entschreiben
- auf jeden Fall hat es damit zu tun,
dass sich unsere Zeit durch
Bild, Ton und Buchstabe vermittelt,
während Letztere dafür sorgen,
dass von überall den Versuch auszumachen ist,
mittels den Geschehen sich in die Diskursgeschichte einzuschreiben.
Und diese sogenannte Diskursgeschichte
eine enorme normative Kraft hat.
Gewalt der Schrift; Fragen der Einschreibung;
Problem Verhältnisse festschreiben,
Figur der Expertin/des Experten (Technokratie, Neutralität, disengagment, Wissenschaft als Apparat, als systemische Schließung);
Kritik eines dominierenden (instrumentellen) Umgangs mit Sprache/Schrift; Machtverhältnis der Objektivierung, des Begriffs, Verhältnis zum eigenen Schreiben; ein Schreiben, das handelnd ist, im Moment der Schrift
Die kollektiven Situationen, von denen du sprichst, du sagst, die sagen, die Differenz von widerständigem Wissen zu hegemonialem Wissen
entsteht durch die Zeit, die wir unseren Situationen hinzufügen, die Zeit, die im Widerspruch zur herrschenden Zeit ist,
da, wo eigentlich kein Platz ist. Das Fragmentarische hat für mich auch
damit zu tun, wie sich eine Gemeinschaft beschreibt und findet. Also, dass sich eine Gruppe von innen beginnt zu erklären
und ein Selbstverständnis beginnt zu erarbeiten. Dieses von innen heraus zu beginnen, zu sagen: Wir forschen ohne Objekt.
Ohne Objekt, und doch schreibt sich die Redaktion, erschreibt sich,
auf unsere Archäologie des Wunsches bezogen,
erträumt sich,
dann bedeutet das schon eine Richtung 'Adresse' angenommen zu haben.
Hat das mit der Magie der Adressierung zu tun, von der wir gesprochen haben?
Was wäre der 'Ursprung' dieser 'Adresse'. Müsste man dann nicht Zielangabe, die Adresse statt von eines vermeintlichen Zwecks her vom Wunsch her denken,
fast schon eine Wunschmaschine ?


Eine Nostalgie nach den unvollendeten Momenten der Vergangenheit, die sich durch einen Tigersprung in eine noch zu gestaltende Zukunft zu befriedigen sucht.
Eine Zukunft, in der die Wünsche vielleicht doch noch erfüllt, in der sie doch noch Bestand haben mögen, eine noch nicht geschriebene und deswegen alle unsere Wünsche konservierende Geschichte.
Wo die Wunden geleckt und die Verbrechen ungeschehen sind? Das Versprechen, mit dem wir die Zukunft beschwichtigen, eine Message, ein Telegram ans All - wir werden friedlich gewesen sein.
Das ist der Messianismus aus dem Science Fiction Geschichten geschnitzt werden, die immer gleichen Wünsche, der immer gleichen homogenen leeren Zeit, gestern wie heute. Exodus, Short-Cut Jetzt!
Wir hoffen nicht mehr, wir schreiben als Einschnitt, als Tat, als Kopfschwung, als Drehung, als psychedelischer Trip auf der Suche nach einer Strategie, die Out-There neue Gesetze etabliert.
Als der Kapitalismus noch an seinen Gegenkulturen stolperte hätte ich das mit strategischer Sicherheit aus dem Fenster geschrieen in die speckige Stille der Straßen von Zürich.
Mein Exodus, mein unverständliches Doing wird keine Situation, keinen Schockmoment schaffen, der nicht in der homogenen Zeit sofort verwertbar wäre - es kann mich aber stärker machen, um die Not der Gegenwart stillen.

Ein Telegram befreit von seiner Funktion des eiligen Übermittelns in der Moderne, sucht nach einer neuen Aufgabe, möchte mutieren, in einem Werden neue Öffentichkeiten adressieren.
Je nach Adressierung mutiert es sein Publikum, wandelt sie um in Subjekte mit anderen Potentialitäten. Je nach Addressierung mutiert es seine Sprache, wandelt sie um in Texte anderer Diskurse.
Schreiben \ Leben
durch das Schreiben dem Leben eine Form zu geben
oder im Falle der Zeitschrift
der Zeit eine Form zu geben.
Aber auch den Wunsch, die Hoffnung einer Lebensform.
und doch eine Zeitschrift,
die sich aber von der Ereignisgeschichte abwendet und einem anderen Schreiben,
dem Entschreiben zugewandt ist,
das der Verbindlichkeit der Redaktion sich entzieht, dem Redaktionellen, das auf die Festschreibung des Zustands drängt
Entschreibung \ Einschreibung. Entschreibung wider der Einschreibung.
Würde so Schreiben nicht zur Fluchtlinie?
Also dass die Dispositive der Schrift
eine eigenwillige, subversive, unpersönliche Kraft innewohnt,
die den Schreiber entsubjektiviert?
es geht um die eigene S I T U I E R T H E I T.
und zugleich
Ein sich richtendes schreiben,
eine Fiction ins dahin zu dir euch uns,
in eine andere Zeit.
Die Wünsche richten und (ent)falten, vermischen
und wie sich das Adressieren und Signieren zueinander verhalten

das Anonym belässt im Kontakt,
im Berühren im Fremden,
entledigt sich der Spur des Eigentlichen als Autorität, als Signatur
in diesem Moment gehören wir weder einer Szene, einer Bewegung, einer Institution an,
wir haben in gewisser Weise auch kein Programm,
wir haben vielleicht nur den immer noch unbestimmten Impuls, der mit Schreiben und Öffentlichkeit zu tun hat
unsere Situation, die Klangfarbe dieses Entschreibens, sie wäre auch Manifest einer Notwendigkeit zum Schreiben,
Wird nicht gerade der Schreibende zum Leser?
Ist der Schreibende nicht gerade auch der Leser, der das Anonyme der Schrift signiert?

Wie werden die Geschehen angeeignet, übersetzt und durch die Signatur des Lesers wieder anonymisiert?
Das Anonym ist nicht die Aufgabe von Autorschaft und Signatur,
sondern ein konkretes Ereignis,
das wir denken müssen.
Wenn wir von Anonymität sprechen,
dann gerade auch,
um den Begriff und die Praxis von Anonymität zu befragen.
Sicher nicht, um einen leeren Begriff einem irgendwie
diskreditierten Verständnis von Autorschaft entgegenzustellen.
Dass es ein Schreiben ohne Namen gibt,
dass das zählt,
und dass wir/ich gewissermaßen rückwärts aus der Zukunft heraus und zu ihr hin,
euch, in die Zukunft zurückschreiben
 das Schreiben der Anonymen aber gehört nicht dem Register der Sicht,
sondern dem der Nähe an, es ist vielleicht ein anderes tele, das, was den Körper angeht, es hat eine andere Nähe,
als das, was in Ferne derAugen sich angeeignet wird
Also skills of moving things
and spelling have improved.
On the side of repressionit is impossible to protect the devices
that are in danger to brake
under the influence of the bodily liquid.
Although there is still
a high surveillance system,
it`s easier to move through the city.
Space is made through the liquid
that is capable of changing
its composition through the attacks.
Like a moving code inside itself.
We are walking cross the square, little smiles in the corners of the lips that meet here and there.