The GRIDIRON Hotel Revue #1 Session

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Have a seat, please. Die erste Zuschauerin verschwindet: sie rollt davon (d..h ihr Koffer rollt, sie geht).
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[ jungenhaft, ehrlich interessiert]: Ja? Ja, wirklich? Und, warum, wenn ich fragen darf?
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Nach langer Zeit mal wieder ein Vorhang. Ein Vorhang eben.
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Diese Anfangsszene war denkbar einfach. [lauter] wonach Kultur als der Komplex spezifischer Errungenschaften, Traditionen und so weiter zu verstehen ist, die den Hintergrund einer Aufführung bilden.
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[triumphierend]: Wie Sie da so sitzen...! Nein? Mit Ihren gelblichen Fingern? Das ist Nikotin, nicht? Man raucht also noch in diesen Diskursen. Ja! Ja, ich sehe es...
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Er nimmt und fragt in einer Tour, ohne um die Dinge zu fragen, fragt er in die Dinge hinein und kriegt doch gar keine Antwort.
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Der Punkt an dem sich die beiden Vorhangteile treffen, ist der Mittelpunkt des Raums, der Achspunkt der Szene
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Chronologisch aufgereiht, voneinander unterschieden, ohne erkennbaren Zusammenhang, mal auf der einen, mal auf der anderen Seite.
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Jeder fügte sich in den ihm zugedachten Raum.
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>einer eigenwillige vorstellung von unterhaltung eine form zu geben<, die aber eine theater-vorstellung ausschliesst. oder einschliesst. put11
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Eine Dame in Beigetönen, ohne rotlackierte Fingernägel (die man erwartet hätte)
  
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>die idee des conferenciers war aufgelöst<. instant.
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[15:01:07] stephan geene: dieser vorhang hängt ja vor nichts, er trennt nur, jedenfalls wenn es, wie es scheint, kein publikum gibt.\\

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ein theater, das figuren eher als durchgänge betrachtet von sprachhaltungen, denn vorstellungen||
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Ein Herr mit weißen Pullover, Schal in gedeckten Farben (nicht unkeck!)||
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in der theaterpause holten alle tief luft.
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Drei ernsthafte Männer in dunkle Farben gehüllt. Die Mundwinckel des einen scheinen näher am Lachen zu liegen, als bei den anderen. Zwei tragen zeitypische, schwarze Brillen (slightly retro).