Verlegt Verlag

Wenn VerlegtVerlag zu Tisch lädt ist unklar wer Gast ist. Die Einladung kommt nicht vom Verlag! Unser Gast ist 'Ghost' – der Ghost ist ein Writer – und zum Gast-Schreiber werden Sie, sobald Sie sich setzen. Sie setzen sich zu Tisch und nehmen sich was Sie können: Jeder Tisch ist ein Modell - wer sich ran setzt, wird zum ‘Ghost’.

Auftischen:
In den letzten Jahren hat VerlegtVerlag diverse Arbeitsmodelle für künstlerische Zusammenarbeit getestet. Diese Modelle werden für die Tischgesellschaft am Flutgraben zu 'Arbeitstischen' gezimmert: Tisch als Plattform des distanzierten Zusammentreffens. Tisch als Brett für das Offenlegen von Karten. Tisch als Tanzfläche für künstlerische Forschungen. Auf 9 Tisch-Modellen wir aufgetischt, was die Zusammenarbeit zwischen Joël Verwimp und Nicolas Galeazzi bis jetzt ausgespuckt hat. Die Gesellschaft ist gefragt als Ghost-Writer zu wirken, sich an die Tische zu setzen und die Suppe auszulöffeln, um so die Arbeitsmodelle wieder in Gang zu setzen.

Die Suppe:
Im Arbeitsmodell von VerlegtVerlag gehen Informationen prinzipiell verloren, vermisst und vergessen. Doch dies ist nicht im Geringsten verlustreich. Verloren ist das Verlegte nur für den Verleger; wir rechnen mit dem Finder, Archivar, Aktant und Archäologe. Das Verlegte ist für ihn bestimmt. Finder und Verleger sitzen zusammen am selben Tisch. Gesagtes wird aufgeschnappt, Geschriebenes abgeschaut, Veräußertes angewandt - so wird die Suppe zu neuer Information verkocht.

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Page last modified on November 07, 2011, at 06:42 PM
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