Vom Glück des Publikums


Faculty of Invisibility (Sönke Hallmann/Inga Zimprich) gibt die zweite Tischgesellschaft


Noch einmal -
Zuschauer sein, heißt passiv sein. Gleich wenn zeitgenössische Momente des Zeigens, im Ausstellen wie in der Performance, den Ort des Publikums bearbeiten, bleibt doch das innige Versprechen möglicher Passivität zurück. Es hat mit einem vielleicht zweifelhaften Glück zu tun. Ganz in das Geschehen eingelassen und zugleich doch weit von diesem entfernt, begegnet uns in der Figur des Publikum zudem die Anonymität einer Mehrzahl. Akte des Ausstellens und Aufführens richten sich wieder und wieder an diesen unbestimmten Adressaten.

In der Tischgesellschaft Vom Glück des Publikums wendet sich die Faculty of Invisibility jenem Bereich der Kooperation zu, der von Passivität geprägt zu sein scheint und den das Publikum inne hat. Von unbestimmter Zahl, gleichzeitig an- und abwesend.

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